Beiträge vs. Leistung

Alles klar für die Rente?
Der Grundsatz, dass eine Leistung stets eine Gegenleistung zur Folge hat, gilt zwar im Allgemeinen als Regel, dieses trifft jedoch nicht auf den Bereich der Sozialversicherung zu.
Wer nicht sozialversicherungspflichtig ist, ist nicht verpflichtet Beiträge an die Sozialversicherung zu entrichten und geht unter Umständen im Leistungsfall leer aus, auch wenn er seine Beiträge - z.B. aus Unwissenheit - regelmäßig zahlt.
Nur wer der Sozialversicherungspflicht unterliegt, der hat auch Ansprüche auf entsprechende staatliche Leistungen, beispielsweise im Falle von Erwerbslosigkeit oder Berufs-/ Erwerbsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderung.

Haben Sie Ihr Rentenkonto schon geklärt?
Sind alle Zeiten korrekt anerkannt, z.B. Ausbildungen und Kindererziehung?
Wie sieht es mit Ihren Ansprüchen aus anderen Versorgungen aus?
Sind Sie sicher, dass Sie alle Ansprüche auch verwirklichen können, wenn einmal der
Fall der Fälle eintritt, z.B. bei Berufsunfähigkeit?

Kennen Sie als Selbständiger alle Ihre Ansprüche?
Kann es sinnvoll sein, überhaupt in die Gesetzlichen Sozialsysteme einzuzahlen?

Selbstständige
Die Lösungen schwieriger Fragestellungen und das Bedürfnis nach qualifizierten Lösungen bringt den Einzelnen oft in das Spannungsfeld von entstehenden Kosten und einem für ihn befriedigenden Ergebnis. Die für Sie entstehenden Kosten sind indes klar definiert, überschaubar und ergebnisbezogen. Nutzen Sie dies bei einer Existenzgründung bzw. zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche!

Steuerliche Behandlung von GmbH Geschäftsführern
Der GmbH-Geschäftsführer wird laut Finanzgericht Hamburg unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich wie ein Arbeitnehmer behandelt. Folgende Indizien sprechen z.B. für die steuerrechtliche Arbeitnehmer-Eigenschaft des Geschäftsführers:

* Er/ Sie bezieht ein monatliches Gehalt
* Eine Gehaltsfortzahlung für den Krankheitsfall des Geschäftsführers wurde vereinbart
* Eine Gehaltsfortzahlung für Angehörige des Geschäftsführers im Todesfall wurde vereinbart
* Geschäftsführer hat Anspruch auf 30 Tage bezahlten Urlaub
* Geschäftsführer hat Anspruch auf Weihnachts- und Urlaubsgeld

* Geschäftsführer versteuert seinen Firmenwagen nach der 1% - Methode
Nicht entscheidend sind hingegen die Höhe der Beteiligung des Geschäftsführers an der GmbH und die arbeitsrechtliche Einstufung.
FG Hamburg, Urteil vom 10.11.2006, 1 K 15/06, BFH-Az: VI R 81/06

Versicherungspflicht
Bei Personen, die sich in Ausbildung befinden, ist die Höhe des Entgelts unbeachtlich. Ansonsten entsteht in der Regel Versicherungspflicht, wenn eine Beschäftigung wöchentlich fünfzehn Stunden und mehr beträgt und das Arbeitsentgelt mehr als 450,00 EUR monatlich beträgt. Bis 450,00 EUR entsteht pauschale Pflicht, die abgewählt werden kann, was grundsätzlich ungünstig ist. Ein Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze führt nicht zum Wegfall der Versicherungspflicht, es erfolgt lediglich eine Begrenzung in der Höhe des zu versichernden Entgelts.
Selbständige unterliegen, bis auf Ausnahmen (z.B. Handwerker, Lehrer, Erzieher, im Pflegebereich tätige Selbständige die allein tätig sind, also keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen) nicht der Versicherungspflicht. Wenn Sie im wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind (sog. arbeitnehmerähnliche Selbständige) könnten Sie seit 1999 zum versicherungspflichtigen Personenkreis gehören.
Alle übrigen Selbständigen haben die Möglichkeit, ggf. die Versicherungspflicht zu beantragen.


Weitere Serviceinformationen: service@rentespezial.de